Neun Xarifaner und Xarifanerinnen machten sich am frühen Samstagmorgen auf den nicht ganz so kurzen Weg nach Ibbenbüren.

Der dortige NaturaGart – Unterwasserpark ist der weltweit größte angelegte Tauchsee auf einer Foliendichtung. Neben einem über 300 m langen Höhlensystem gibt es u.a. einen versunkenen Tempel, ein Schiffswrack und viele riffähnliche Felswände zu bestaunen.
Die Basis ist in einem großen Gewächshaus untergebracht. Dort hatte man schon einen Bereich für uns reserviert.
Nach einem informativen Briefing an einem Modell der Unterwasserlandschaft erhielten wir die Informationen, wo sich unter Wasser was befindet und welchen Weg wir am Besten für unseren ersten Tauchgang wählen sollten, dann konnte es auch schon losgehen.
Die einzelnen Gruppen machten sich fertig und absolvierten ihren ersten Tauchgang.
Hier wurden viele große Störe, ein weißer Wels und ein dicker Karpfen gesichtet.

Die Unterwasserlandschaft ist abwechslungsreich und bei einer Sicht von gut 4 m war es auch nicht schwer sich zu orientieren. Unterwegs kommt man immer wieder an Tafeln mit dem Grundriss vorbei, so dass man sich gut zurechtfindet. Ansonsten konnte man auch die Karten nutzen, die von der Basis zum Mitnehmen ausgegeben wurden.
Es gibt mehrere Höhlen, einige sogar mit mehreren Geschossen. Da hier immer etwas Licht von außen eindringt war das Betauchen einfach.
Einige erkundeten außerdem das Schiffswrack.
Die Pause nutzen wir, um im Café Seerose den dort selbstgebackenen Kuchen zu genießen.
Anschließend wurde Deutschlands größtes Kaltwasseraquarium aufgesucht. Auch hier drehen große Störe ihre Runden. Es gibt auch viele kleine Aquarien mit interessanten Unterwasserlebewesen. Teilweise sehr bedrohte Arten, die hier in einem Zuchtprogramm sind.
Dann ging es für uns zum zweiten Tauchgang.
Von den Rödeltischen bis zum Einstieg sind es nur wenige Meter. Dort führt eine Treppe direkt in den Teich auf eine Ebene mit etwa hüfthohem Wasser. Rundherum sind Geländer, die das Anziehen der Flossen erleichtern. Von hier aus kann man den Tauchgang bequem starten.
Es wurden wieder Höhlen und der Tempel erkundet, dazu gesellten sich die zahlreichen Fische.
Es gibt sehr viel zu erkunden und wir haben mit den zwei Tauchgängen an diesem Tag noch lange nicht alles gesehen.
Das Team der Tauchbasis war sehr freundlich, die Basis gut gepflegt und zweckmäßig eingerichtet.
Immer gut Luft
Torsten Stein